Die drei Bausteine
Domain: deine Adresse
Die Domain ist der Name, unter dem man dich findet, zum Beispiel mein-betrieb.de. Man mietet sie jährlich. Zur Domain gehören meist auch die E-Mail-Adressen, also info@mein-betrieb.de.
Hosting: der Platz für deine Seite
Die Dateien deiner Website liegen auf einem Rechner, der Tag und Nacht am Netz hängt. Diesen Platz nennt man Hosting. Gutes Hosting antwortet schnell und fällt selten aus.
SSL: die Verschlüsselung
SSL sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen Besucher und Website verschlüsselt ist. Du erkennst es am https vor der Adresse. Ohne zeigt der Browser „Nicht sicher“ an.
Worauf du achten solltest
Die Domain gehört dir
Der wichtigste Punkt. Die Domain sollte auf deinen Namen oder deinen Betrieb eingetragen sein, nicht auf den Webdesigner. Sonst kannst du im Streitfall nicht einfach wechseln.
Was ist im Preis enthalten?
Frag nach: Sind Domain, Postfächer, SSL, Sicherungen und Wartung dabei oder kommen sie extra? Was kostet es ab dem zweiten Jahr?
Laufzeit und Kündigung
Wie lange bindest du dich und mit welcher Frist kommst du raus? Das sollte im Angebot stehen, nicht erst im Kleingedruckten.
Kannst du umziehen?
Bekommst du die fertige Website samt allen Dateien, wenn du den Anbieter wechselst? Bei manchen Baukästen geht das nicht.
So halten wir es
Hosting und Wartung sind bei uns freiwillig. Du kannst die fertige Website samt Quellcode auch übernehmen und selbst hosten. Was das Paket kostet und was drin ist, steht auf der Preisseite. Einen Überblick über alle Kosten einer Website gibt der Artikel Was kostet eine Website?
Domain umziehen: so läuft es ab
Viele bleiben bei einem Anbieter, weil der Umzug kompliziert klingt. Er ist es nicht.
- Umzugscode anfordern. Dein bisheriger Anbieter gibt dir auf Anfrage einen Code, mit dem die Domain freigegeben wird. Bei .de-Domains heißt er AuthInfo.
- Beim neuen Anbieter eintragen. Dort gibst du Domain und Code an. Der Rest läuft automatisch.
- E-Mails sichern. Hängen Postfächer an der Domain, richte sie vorher beim neuen Anbieter ein und zieh die alten Nachrichten um.
- Alten Vertrag kündigen. Erst, wenn alles beim neuen Anbieter läuft.
Die Website bleibt dabei erreichbar, wenn die Reihenfolge stimmt. Wir begleiten das auf Wunsch.
Häufige Fragen
.de, .com oder .berlin?
Für einen lokalen Betrieb in Deutschland ist .de die vertrauteste Endung. .berlin kann passen, wenn die .de-Adresse vergeben ist. Für Google macht die Endung kaum einen Unterschied, für das Vertrauen der Kunden schon eher.
Meine Wunsch-Domain ist vergeben. Was nun?
Häng den Ort oder die Leistung an: maler-mueller-berlin.de. Kurz, gut zu buchstabieren, ohne Sonderzeichen.
Was ist mit Umlauten?
Sie funktionieren, machen aber bei E-Mail-Adressen und im Ausland manchmal Ärger. Sicherer ist „ue“ statt „ü“.
Brauche ich ein eigenes Postfach?
Eine Adresse wie info@dein-betrieb.de wirkt seriöser als eine kostenlose Adresse und gehört zur Domain dazu.
Kostet SSL extra?
Bei guten Anbietern nicht mehr. Die Verschlüsselung sollte im Hosting enthalten sein.

