Fünf Regeln für bessere Bilder
1. Tageslicht statt Deckenlampe
Fotografier tagsüber und stell dich so, dass das Fenster hinter dir oder seitlich ist. Deckenlicht macht Gesichter grau und Räume gelb.
2. Linse putzen
Klingt banal, macht aber den größten Unterschied. Ein Wisch mit dem T-Shirt reicht.
3. Aufräumen
Alles, was nicht aufs Bild gehört, kommt weg: Kaffeebecher, Kabel, Kartons. Das Auge bleibt sonst genau daran hängen.
4. Gerade halten
Schalte das Raster in der Kamera-App ein und richte dich an Türrahmen oder Tischkanten aus. Schiefe Bilder wirken unprofessionell.
5. Mehr Bilder, als du brauchst
Mach von jedem Motiv zehn Aufnahmen aus leicht verschiedenen Winkeln. Eine davon ist immer besser als die anderen.
Welche Motive du brauchst
- Du und dein Team. Ein freundliches Bild bei der Arbeit, kein Passfoto.
- Der Ort. Laden, Werkstatt, Studio von außen und von innen.
- Die Arbeit. Ein fertiges Ergebnis, gern als Vorher und Nachher.
- Ein Detail. Werkzeug, Material, etwas, das dein Handwerk zeigt.
Was du lassen solltest
- Bilder aus dem Internet kopieren. Das kann teuer werden, weil sie jemandem gehören.
- Kunden ohne Erlaubnis zeigen. Frag vorher und lass dir das Einverständnis geben.
- Starke Filter. Sie altern schnell und wirken unecht.
Die Bilder für die Website verkleinern wir so, dass sie schnell laden. Warum das wichtig ist, steht im Artikel Ladezeit verbessern.
Checkliste für 30 Minuten Fotos
Nimm dir einmal eine halbe Stunde bei gutem Licht. Danach hast du Material für die ganze Website.
- Außenansicht. Der Eingang, so wie Kunden ihn sehen. Einmal quer, einmal hochkant.
- Innenraum. Zwei bis drei Blickwinkel, aufgeräumt.
- Du bei der Arbeit. Lass jemanden fotografieren, während du arbeitest. Nicht in die Kamera schauen.
- Team. Einzeln und zusammen, vor ruhigem Hintergrund.
- Drei Arbeiten. Fertige Ergebnisse aus der Nähe.
- Zwei Details. Werkzeug, Material, Hände.
Häufige Fragen
Hochkant oder quer?
Beides. Quer für große Bilder am Rechner, hochkant für das Handy und für soziale Netzwerke. Mach von jedem Motiv beide Varianten.
Wann lohnt sich ein Fotograf?
Wenn die Bilder dein Produkt sind, etwa in der Gastronomie oder im Studio, oder wenn du die Seite groß bewerben willst. Für den Start reichen gute Handy-Fotos.
Wie groß müssen die Bilder sein?
Schick sie in voller Größe. Verkleinert wird beim Einbauen in die Website, damit sie schnell laden.
Was ist mit Bildern, auf denen Kunden zu sehen sind?
Nur mit Einverständnis, am besten schriftlich. Bei Kindern müssen die Eltern zustimmen.
Darf ich Bilder vom Hersteller verwenden?
Oft ja, aber frag nach den Bedingungen. Und setz sie sparsam ein: Sie zeigen das Produkt, nicht deinen Betrieb.

