Was ist ein One-Pager?
Alles steht auf einer einzigen langen Seite: wer du bist, was du anbietest, wie man dich erreicht. Das Menü springt zu den Abschnitten, statt neue Seiten zu laden.
Wann ein One-Pager reicht
- Du bietest wenige, klar umrissene Leistungen an.
- Deine Kunden kennen dich schon oder kommen über Empfehlung und wollen nur Kontakt und Öffnungszeiten.
- Du willst schnell online sein und später ausbauen.
Wann mehrere Seiten besser sind
- Du hast mehrere Leistungen, nach denen einzeln gesucht wird, etwa „Bremsen wechseln“ und „Klimaservice“.
- Du hast mehr als einen Standort.
- Du willst über Google neue Kunden gewinnen und nicht nur gefunden werden, wenn jemand deinen Namen eingibt.
Was Google davon hält
Google bewertet jede Seite für sich. Eine Seite, die sich nur um ein Thema dreht, lässt sich diesem Thema klar zuordnen. Ein One-Pager muss alles auf einmal abdecken und hat nur einen Titel und eine Hauptüberschrift. Für „Friseur Lichterfelde“ kann das reichen, für zehn verschiedene Leistungen eher nicht.
Drei Fragen zur Entscheidung
1. Wonach suchen deine Kunden?
Nach deinem Namen oder nach einer Leistung? Je mehr unterschiedliche Leistungen, desto eher lohnen sich eigene Seiten.
2. Wie viel hast du zu zeigen?
Team, Galerie, offene Stellen, mehrere Standorte: Das wird auf einer Seite schnell unübersichtlich.
3. Was soll in einem Jahr sein?
Ein guter One-Pager lässt sich später erweitern. Du fängst klein an und baust aus, wenn es läuft.
Was beide Varianten kosten, steht auf der Preisseite. Und ob deine jetzige Seite die Grundlagen erfüllt, zeigt der kostenlose Website-Check.
Zwei Beispiele
Der Friseursalon mit einem Standort
Schnitt, Farbe, Styling, ein Team, eine Adresse. Kunden suchen „Friseur“ und den Stadtteil. Ein gut gebauter One-Pager mit Leistungen, Preisen, Galerie und Termin-Knopf deckt das ab.
Die Kfz-Werkstatt
Inspektion, Bremsen, Reifen, Hauptuntersuchung, Klimaservice. Nach jeder dieser Leistungen wird einzeln gesucht. Hier lohnt sich je eine eigene Seite, damit Google jede Suche einer passenden Seite zuordnen kann.
Wie viele Seiten sind üblich?
Für die meisten lokalen Betriebe reichen fünf bis zehn:
- Startseite
- je eine Seite für die drei bis fünf wichtigsten Leistungen
- Über uns oder Team
- Kontakt mit Anfahrt
- Impressum und Datenschutz
Häufige Fragen
Kann ich mit einem One-Pager anfangen und später erweitern?
Ja, wenn er sauber gebaut ist. Die Abschnitte des One-Pagers werden später zu eigenen Seiten, ohne dass alles neu gemacht werden muss.
Ist ein One-Pager schlechter für Google?
Nicht schlechter, aber begrenzter. Er kann für ein Thema und einen Ort gut gefunden werden. Für viele verschiedene Suchbegriffe fehlt ihm der Platz.
Ist eine Seite mit vielen Unterseiten langsamer?
Nein. Jede Seite lädt für sich. Entscheidend ist, wie sie gebaut ist, nicht wie viele es gibt.
Was ist mit Seiten für einzelne Stadtteile?
Sinnvoll, wenn du dort wirklich arbeitest und etwas Eigenes zu sagen hast, etwa ein Projekt aus der Gegend. Dutzende fast gleiche Seiten für jeden Ortsnamen bringen nichts und können schaden.

