Die sechs Anzeichen
1. Am Handy muss man zoomen
Öffne deine Seite am Handy. Ist die Schrift winzig und musst du schieben, um alles zu lesen? Dann ist sie für den Bildschirm gebaut, an dem die wenigsten sie ansehen.
2. Der Browser warnt „Nicht sicher“
Fehlt die Verschlüsselung, zeigt der Browser neben der Adresse eine Warnung. Das kostet Vertrauen, bevor jemand ein Wort gelesen hat.
3. Sie lädt spürbar lange
Wer warten muss, geht zurück zu Google und klickt auf den nächsten Treffer. Was Seiten langsam macht, steht im Artikel Ladezeit verbessern.
4. Inhalte stimmen nicht mehr
Alte Öffnungszeiten, Leistungen, die du nicht mehr anbietest, ein Team-Foto von früher. Besucher merken das und fragen sich, ob es den Betrieb noch gibt.
5. Es kommen keine Anfragen
Wenn sich über die Website niemand meldet, liegt das selten an fehlenden Besuchern. Meist fehlt der kurze Weg: Telefonnummer zum Antippen, WhatsApp, ein einfaches Formular.
6. Du kannst nichts selbst ändern
Wenn jede Kleinigkeit eine Mail an jemanden braucht, der nicht mehr antwortet, bleibt die Seite stehen.
Flicken oder neu bauen?
Trifft ein Punkt zu, lässt sich das meist beheben. Sind es drei oder mehr, ist ein Neustart oft günstiger als das Flicken, weil alte Technik jede Änderung teuer macht.
In ein paar Sekunden selbst prüfen
Unser kostenloser Website-Check prüft die technischen Punkte deiner Startseite automatisch. Für alles, was nur ein Mensch beurteilen kann, gibt es die Checkliste mit 12 Punkten.
Was bei einem Neustart nicht verloren gehen darf
Eine neue Website ist schnell gebaut. Teuer wird es, wenn dabei verschwindet, was die alte über Jahre aufgebaut hat.
- Die Domain bleibt. Deine Adresse ist bei Google und bei Kunden bekannt. Wechsel sie nur, wenn es nicht anders geht.
- Alte Adressen weiterleiten. Hieß eine Seite früher anders, muss die alte Adresse auf die neue führen. Sonst landen Besucher aus Google auf einer Fehlerseite, und die Seite verliert ihren Platz.
- Gute Texte mitnehmen. Was bisher gefunden wurde, sollte nicht ersatzlos gestrichen werden.
- Verweise prüfen. Google-Profil, Verzeichnisse und soziale Netzwerke müssen danach noch auf funktionierende Seiten zeigen.
- E-Mail-Adressen. Hängen sie an der Domain, dürfen sie beim Umzug nicht ausfallen.
Häufige Fragen zum Neustart
Ist meine Website während des Umbaus offline?
Nein. Die neue Seite wird nebenher gebaut. Erst wenn alles fertig und geprüft ist, wird umgeschaltet. Das dauert Minuten.
Verliere ich meinen Platz bei Google?
Nicht, wenn Domain und Adressen sauber übernommen werden. Kurze Schwankungen sind normal. Eine schnellere, klarer gebaute Seite steht danach meist besser da als vorher.
Muss ich alle Texte neu schreiben?
Nein. Vieles lässt sich übernehmen und straffen. Wo du anfangen kannst, steht im Artikel Texte für die eigene Website schreiben.
Wie lange dauert das?
Bei uns ist ein One-Pager in einem Werktag fertig, eine Website mit mehreren Seiten in einem bis vier Werktagen. Am längsten dauert meist das Zusammentragen von Bildern und Texten.

