Die vier Fragen jedes Gastes
1. Was gibt es?
Die Speisekarte ist die meistbesuchte Seite. Als PDF muss man sie am Handy herunterladen und mit zwei Fingern vergrößern. Viele geben dabei auf. Besser ist eine echte Seite, die sich dem Bildschirm anpasst und bei der du Preise schnell ändern kannst.
2. Habt ihr offen?
Öffnungszeiten gehören ganz nach oben. Denk an Ruhetage, Feiertage und die Küchenzeiten. Sie müssen mit deinem Google-Profil übereinstimmen.
3. Kann ich reservieren?
Ein Knopf zum Anrufen, eine Nachricht per WhatsApp oder eine kurze Reservierungsanfrage. Ein großes Buchungssystem brauchst du für den Start nicht.
4. Wie komme ich hin?
Adresse mit Karte, dazu ein Satz zu Parkplätzen oder zur nächsten Haltestelle.
Was den Unterschied macht
- Echte Fotos. Bilder aus deiner Küche und deinem Gastraum. Sie müssen schnell laden, auch im Mobilfunk.
- Bewertungen. Gute Stimmen gehören dorthin, wo Gäste sich entscheiden.
- Aktuelles. Mittagstisch, Saisonkarte, Veranstaltungen: lieber wenig und aktuell als viel und veraltet.
Ein Beispiel
Für das Eiscafé La Gondola in Berlin-Marzahn haben wir Speisekarte, Tischreservierung und Bewertungen auf den ersten Blick sichtbar gemacht, gebaut für Gäste, die am Handy entscheiden. Zu sehen auf unserer Seite Webdesign für Gastronomie.
Passend dazu: ein kurzes Werbevideo für Instagram, das den Mittagstisch oder die neue Karte zeigt.
So baust du die Speisekarte auf
- Nach Gängen sortiert. Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke. So, wie Gäste bestellen.
- Preis direkt am Gericht. Nicht am Ende der Zeile versteckt, sondern gut lesbar.
- Kurze Beschreibung. Was ist drin? Ein Satz reicht.
- Kennzeichnung. Vegetarisch, vegan, scharf. Kleine Symbole helfen beim Überfliegen.
- Allergene. Für viele Gäste entscheidend. Ein Hinweis oder eine Liste erspart Rückfragen.
- Tageskarte getrennt. Was sich oft ändert, steht in einem eigenen Abschnitt, den du schnell austauschst.
Häufige Fragen aus der Gastronomie
Reicht nicht die Seite beim Lieferdienst?
Dort bist du einer von vielen, und der Dienst nimmt einen Anteil. Wer deinen Namen googelt, sollte zuerst bei dir landen. Von deiner Seite aus kannst du trotzdem auf den Lieferdienst verweisen.
Wie oft muss ich die Karte ändern?
Sobald sich ein Preis ändert. Eine Karte mit alten Preisen sorgt für Ärger am Tisch und schlechte Bewertungen.
Brauche ich professionelle Food-Fotos?
Für den Start reichen drei bis fünf gute Bilder bei Tageslicht. Lieber wenige echte als viele gekaufte, auf denen Gerichte zu sehen sind, die du gar nicht anbietest.
Lohnt sich eine Seite für Feiern und Gruppen?
Ja, wenn du Räume oder Menüs dafür anbietest. Wer eine Feier plant, sucht gezielt danach und fragt früh an.
Soll ich Veranstaltungen ankündigen?
Nur, wenn du sie auch pflegst. Ein Hinweis auf die Silvesterfeier vom letzten Jahr wirkt schlimmer als gar keiner.

