In sechs Schritten zum Profil
1. Anmelden
Geh auf google.com/business und melde dich mit einem Google-Konto an. Nimm ein Konto, das dem Betrieb gehört und nicht einem Mitarbeiter, der vielleicht irgendwann geht.
2. Name wie am Türschild
Trag den Namen so ein, wie er wirklich lautet. Zusätze wie „bester Friseur Berlin“ gehören nicht in den Namen. Google kann Profile dafür sperren.
3. Die richtige Kategorie
Die Hauptkategorie entscheidet mit, bei welchen Suchen du erscheinst. Wähl die, die am genauesten passt: „Kfz-Werkstatt“ statt „Autohändler“, „Malerbetrieb“ statt „Handwerker“.
4. Adresse oder Einzugsgebiet
Kommen Kunden zu dir, gib die Adresse an. Fährst du zu den Kunden, kannst du die Adresse verbergen und stattdessen die Orte nennen, in denen du arbeitest.
5. Bestätigen
Google prüft, ob es den Betrieb wirklich gibt. Je nach Fall geht das per Video, Telefon, E-Mail oder Postkarte. Erst danach ist das Profil öffentlich sichtbar.
6. Ausfüllen, und zwar vollständig
Öffnungszeiten, Telefonnummer, Website, Leistungen, eine kurze Beschreibung und echte Fotos. Ein halb leeres Profil wirkt wie ein leerer Laden.
Die häufigsten Fehler
- Unterschiedliche Angaben. Steht auf der Website eine andere Telefonnummer oder Schreibweise als im Profil, verunsichert das Kunden und Google.
- Keine Fotos. Bilder von Laden, Team und Arbeit gehören zu den Dingen, die Suchende zuerst ansehen.
- Alte Öffnungszeiten. Wer vor verschlossener Tür steht, schreibt selten eine gute Bewertung. Auch Feiertage lassen sich eintragen.
- Bewertungen ohne Antwort. Wie du mehr Bewertungen bekommst und darauf antwortest, steht im Artikel Google-Bewertungen bekommen.
Profil und Website gehören zusammen
Das Profil bringt dich auf die Karte, die Website überzeugt und führt zur Anfrage. Beide sollten dasselbe sagen: gleiche Adresse, gleiche Zeiten, gleiche Leistungen. Mehr dazu im Artikel Local SEO in Berlin.
Nach dem Einrichten: fünf Minuten pro Woche
Ein Profil, das gepflegt wird, wirkt lebendig. Das hier reicht völlig:
- Ein neues Foto. Eine fertige Arbeit, der Laden, das Team.
- Bewertungen beantworten. Ein, zwei Sätze, auch bei Lob.
- Fragen prüfen. Im Profil können Nutzer öffentlich Fragen stellen. Antwortest du nicht, antwortet irgendwer.
- Besondere Öffnungszeiten. Feiertage und Urlaub rechtzeitig eintragen.
- Ein kurzer Beitrag. Ein Angebot oder eine Neuigkeit, wenn es etwas gibt.
Häufige Fragen
Kostet das Profil etwas?
Nein. Wer dir Geld für einen „Eintrag bei Google“ abnehmen will, verkauft dir etwas, das kostenlos ist. Solche Anrufe gibt es leider häufig.
Es gibt schon ein Profil für meinen Betrieb, aber ich habe keinen Zugang.
Das kommt oft vor, etwa nach einer Übernahme. Im Profil gibt es den Punkt „Inhaber dieses Unternehmens?“. Darüber beantragst du den Zugang. Der bisherige Verwalter wird gefragt, und wenn er nicht reagiert, kannst du die Inhaberschaft selbst bestätigen.
Ich habe zwei Standorte. Ein Profil oder zwei?
Zwei. Jeder Standort bekommt sein eigenes Profil mit eigener Adresse, eigenen Zeiten und am besten einer eigenen Seite auf der Website.
Ich arbeite von zu Hause und will meine Adresse nicht zeigen.
Dann blendest du die Adresse aus und gibst ein Einzugsgebiet an. Du solltest aber wissen: Für Suchen „in der Nähe“ zählt, wo dein Betrieb sitzt. Ohne sichtbaren Standort ist es schwerer, auf der Karte weit oben zu stehen.
Wie lange dauert die Bestätigung?
Das hängt vom Verfahren ab, das Google dir anbietet. Per Video oder Telefon geht es meist schnell, per Postkarte dauert es länger.

