Was auf die Seite gehört
1. Leistungen in Klartext
Schreib, was du machst, so wie Kunden es suchen: „Wohnung streichen“, „Bad sanieren“, „Heizung warten“. Für die wichtigsten Leistungen lohnt sich je eine eigene Seite. Das hilft auch bei Google.
2. Dein Einsatzgebiet
Nenn die Stadtteile und Orte, in denen du arbeitest. Das spart Anrufe von zu weit weg und sagt Google, wo du gefunden werden willst.
3. Nachweise
Meisterbrief, Innungsbetrieb, Zertifikate, Jahre im Geschäft: Was Vertrauen schafft, gehört nach oben und nicht auf eine Unterseite.
4. Fotos echter Arbeiten
Ein paar gute Bilder vom Handy reichen für den Anfang. Wichtig ist, dass sie von dir stammen. Vorher-Nachher-Bilder wirken besonders gut.
5. Kontakt mit einem Tipp
Telefonnummer und WhatsApp müssen am Handy anklickbar sein und von jeder Stelle der Seite aus erreichbar. Dazu ein kurzes Formular für alle, die abends schreiben.
6. Bewertungen
Kunden vertrauen anderen Kunden. Zeig deine Google-Bewertungen und bitte nach jedem Auftrag um eine neue.
Ein Beispiel
Für den Letzi Malerbetrieb in Berlin haben wir eine aufgeräumte Seite für Privat- und Gewerbekunden gebaut: Leistungen, Nachweise und zwei klare Wege zum Angebot. Zu sehen auf unserer Seite Webdesign für Handwerker.
Und wenn du schon genug Aufträge hast?
Dann hilft dir die Website, die passenden Aufträge zu bekommen und Mitarbeiter zu finden. Fachkräfte suchen genauso bei Google wie Kunden. Eine Seite mit offenen Stellen kostet wenig und arbeitet rund um die Uhr.
Ob deine jetzige Seite die Grundlagen erfüllt, zeigt der kostenlose Website-Check.
So ist eine gute Handwerker-Startseite aufgebaut
- Was, wo, wie erreichbar. „Malerbetrieb in Berlin“ plus Telefonnummer zum Antippen.
- Deine drei wichtigsten Leistungen. Als Kacheln mit je einem Satz, jede führt auf eine eigene Seite.
- Warum du. Meisterbetrieb, feste Ansprechpartner, saubere Baustelle, pünktlich. Kurz und belegbar.
- Arbeiten zum Ansehen. Vorher-Nachher-Bilder mit einem Satz zum Auftrag.
- Einsatzgebiet. Die Bezirke und Orte, in denen du arbeitest.
- Bewertungen. Zwei bis drei echte Stimmen.
- Angebot anfragen. Kurzes Formular, dazu Telefon und WhatsApp.
Häufige Fragen von Handwerkern
Soll ich Preise nennen?
Feste Preise sind im Handwerk selten möglich. Was hilft, sind Richtwerte oder ein klarer Satz zum Ablauf: „Kostenlose Besichtigung, danach ein schriftliches Angebot zum Festpreis.“ Das nimmt die Angst vor der Überraschung.
Reicht nicht ein Eintrag bei einem Handwerker-Portal?
Portale bringen Anfragen, aber du konkurrierst dort über den Preis und zahlst für jeden Kontakt. Die eigene Website gehört dir und bringt Kunden, die gezielt dich gesucht haben.
Ich biete einen Notdienst an. Wie zeige ich das?
Ganz oben, mit eigener Nummer und den Zeiten, zu denen wirklich jemand abhebt. Wer nachts einen Wasserschaden hat, liest nichts anderes.
Wie komme ich an gute Bilder?
Mach dir zur Gewohnheit, vor und nach jedem Auftrag ein Foto zu machen. Nach drei Monaten hast du mehr Material, als du brauchst. Tipps dazu im Artikel Fotos für die Website.

